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Verdopplung der finanziellen Mittel
für landwirtschaftliche Entwicklung

Übersicht des Weißen Hauses

2. April 2009


WASHINGTON - (AD) - Nachfolgend veröffentlichen wir eine Übersicht des Weißen Hauses zum G20-Treffen über die Verdopplung der finanziellen Mittel für landwirtschaftliche Entwicklung vom 2. April 2009.

Der Präsident forderte heute den Kongress dazu auf, die US-Finanzhilfen zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Entwicklung in Entwicklungsländern auf mehr als 1 Milliarde Dollar im Jahr 2010 zu verdoppeln. Eine dauerhafte Lösung des Problems der Lebensmittelunsicherheit erfordert die Wiederbelebung eines schnellen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums, das die ärmsten Bevölkerungen der Welt direkt einbezieht, von denen viele von landwirtschaftlicher Arbeit abhängig sind, um das ganze oder den Großteil des Einkommens ihres Haushaltes und die Ausgaben für Nahrungsmittel zu erwirtschaften. Wir können das Leben von armen Bevölkerungen unmittelbar durch die Förderung einer ländlichen Wirtschaft und durch breitangelegtes landwirtschaftliches Wachstum verbessern. Das wird der Welt dabei helfen, das Ziel zu erreichen, die Zahl der Menschen, die Hunger leiden, zu halbieren, und die Lebensmittelpreise auf den lokalen Märkten zu senken und damit Lebensmittel erschwinglich zu machen und den Hunger erheblich zu verringern.

Kernbereiche der landwirtschaftlichen Entwicklungshilfe
  • Erhöhung der Produktivität und ländlicher Einkommen durch Modernisierung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern durch:
    • Ausweitung der Entwicklung und Verwendung moderner Technologie, Zusammenarbeit mit Land-Grant Universitäten in den Vereinigten Staaten und gestärkten Forschungsinstitutionen in den jeweiligen Ländern,
    • Verbesserung des Zugangs zu qualitativ hochwertigem Saatgut, Düngemitteln, Bewässerung und ländlichen Krediten,
    • Vernetzung kleiner Hersteller mit Märkten,
    • Stärkung ländlicher Wertketten, darunter auch das Organisieren der Landwirte, die Einrichtung von Lagerempfangsscheinsystemen, die Verbesserung des Zugangs zu Krediten und den Vertrieb von Gütern auf lokalen und regionalen Märkten,
    • Stärkung des nationalen und regionalen Handels sowie der Transportkorridore, und
    • Unterstützung privater Investitionen in die landwirtschaftliche Produktivität.
  • Verringerung der Abhängigkeit von internationaler Lebensmittelhilfe und Einbindung der Ärmsten in den Wachstumsprozess durch soziale Sicherungsnetze (beispielsweise Arbeitsplätze, Bildung, Gesundheitsfürsorge)
  • Aufbau multilateraler Partnerschaften und wirksame Nutzung der Stärke des Privatsektors, von Nichtregierungsorganisationen und unserer Universitäten

Zielländer
Im Haushaltsjahr 2009 liegt die Grundfinanzierung (ohne Afghanistan und Pakistan) bei ungefähr 500 Millionen US-Dollar. Für das Haushaltsjahr 2010 (ohne Afghanistan und Pakistan) werden wir vom Kongress mehr als eine Milliarde US-Dollar fordern. Für das Haushaltsjahr 2010 fordern wir vom Kongress zusätzliche Mittel für 25 Länder und 8 regionale Programme. Zu diesen Ländern zählen: In Afrika Kenia, Uganda, Sambia, Malawi; in Süd- und Ostasien Bangladesch, Kambodscha; in der westlichen Hemisphäre Guatemala und Honduras; die Regionen des östlichen und südlichen Afrikas, Asien und der Nahe Osten und aus Washington die Unterstützung für landwirtschaftliche Forschung. Diese Programme werden vom US-Außenministerium und dem US-Amt für Internationale Entwicklung (U.S. Agency for International Development - USAID) verwaltet.


Übersetzung: Amerikadienst/U.S. Embassy Berlin


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